einige radiaesthetisch erfaßbare Phänomene

Wasseradern

…sind unterirdische „Bachläufe“. Anders als Grundwasserhorizonte über wasserundurchlässigen Bodenschichten sind Wasseradern fließende Wasserläufe unterschiedlichen Durchmessers und unterschiedlicher Tiefe, die „vermutlich schwache elektromagnetische Mikrowellen in bestimmten Frequenzbereichen“ (Hartmut LÜDELING, Handbuch der Radiaesthesie [Nienburg 3/1998]) aussenden. Die Haupt-, bzw. Schwerpunktzone kann u.U. besondere biologische Wirkungen hervorrufen.
Entscheidend für das Wohlergehen einer Person ist die Polarisation einer Wasserader (rechts- oder linksdrehend, energetisch auf– oder abladend), über der sie sich aufhält.
Eine typische Zeigerpflanze für Wasseradern ist der Schwarze Holunder (Sambuccus nigra). Holunder Wasserader Geomantie Rheinland
Oft kann man schiefwachsende Obstgehölze in der Gemarkung beobachten, meist ist dies die Wirkung einer Wasseraderabstrahlung, der der betreffende Baum durch seinen Wuchs ausweicht.

Schrägwachsender Obstbaum

schrägwachsender Obstbaum an einer Wasserader

 

 

 

 

 

 

 

Verwerfung

Unter einer Verwerfung versteht man zunächst einen geologischen Schichtungsbruch innerhalb des natürlichen Aufbaues der Gesteinsschichten des Untergrundes. Dieser Bruch kann in alle Richtungen erfolgen, somit auch die Gegeneinanderverschiebung benachbarter Gesteinsschichten.

An solchen Bruchstellen tritt eine spezifische Strahlung gebündelt aus, d.h. sie breitet sich fächerartig hintereinander, meist von schräg unten nach schräg oben, aus. Radiaesthetisch spricht man von einer sogen. Multiwellenzone, da hier alle Wellenlängen des radiaesthetischen Meßbereiches vorkommen.

Biologisch ist dieses Strahlungsgefüge höchst wirksam, ohne jedoch eindeutig spezifische Erkrankungen auszulösen. Es wirkt vor allem durch linksdrehende und damit energetisch abladende Strahlungsbereiche, so daß sich eine vorhandene Disposition zu einer Erkrankung weiterentwickelt, d.h. zur Manifestation des Krankheitsbildes,  z.B. zu einer Allergie. Ein typisches Symptom für Verwerfungen ist ein erhöhtes Aggressionspotential, sie wirken also auch auf der psychischen Ebene.

Mistel

Mistel auf Apfelbaum

Sehr deutlich sichtbar ist eine Verwerfungszone häufig an Mistelbewuchs von Laubbäumen, hier besonders bei Obstbäumen. Rosengewächse (Kernobst, Steinobst) meiden von Natur aus solche Strahlungszonen. Wo sie aber vom Menschen in Unkenntnis der Situation angepflanzt werden, siedeln sich auf ihnen häufig Misteln an, die wiederum die Bäume nicht schädigen, sondern auf die linksdrehende Strahlung ausgleichend wirken, d.h. den Bäumen helfen, mit dieser ihnen unzuträglichen Energie besser auszukommen und nicht abzusterben. Daher sollte man Misteln besser nicht von Bäumen entfernen.

Kreuzungspunkte linearer Energiestrukturen

Im Bereich der Radiaesthesie werden verschiedene sogenannte „Netzgitter“ gefunden. Dies sind lineare Energiestrukturen, die sich in mehr oder minder regelmäßigen Abständen überkreuzen. Es gibt zum einen das sogenannte Global-Netzgitter (auch „Hartmann-Gitter“), welches in N-S- und W-O-Richtung verläuft und zwar mit einer ungefähren Maschenweite von 2,0 – 2,50 m. Es wird eine Verbindung zum Erdmagnetismus vermutet.

Zum anderen besteht das sogenannte Diagonal-Netzgitter (auch „Curry-Gitter“), welches zum erstgenannten um 45 º verschoben ist, also in NW-SO- und SW-NO-Richtung verläuft. Hierbei werden kosmische Einflüsse vermutet. Die Maschenweite liegt hier bei etwa 4 m. Globale Aussagen zu Netzgittern sind nach meiner Einschätzung nicht möglich, da sie unterschiedlichen Faktoren der Geologie, des Klimas oder des Kosmos unterliegen und eine globale radiaesthetische Mutung mit den bisherigen Mitteln nicht durchführbar ist.

Wichtig ist bei diesen Kreuzungspunkten die Polarisation. Rechtszirkulare Zonen gelten als bioenergetisch aufbauend („aufladend“), linkszirkulare Zonen als abbauend („abladend“). So werden beispielsweise rechtszirkulare Kreuzungspunkte des Diagonalgitters als „Punkte der Lebenskraft“ bezeichnet. Pflanzen gedeihen hier besonders gut.

Für beide Polarisationen gilt: sie sind bioenergetisch wirksam und daher sollte man nicht seine Regenerationsphase auf diesen Punkten pflegen.